Adonia 2019 in der Mensa

April 11, 2019
Am 10. April führte Adonia in der Schulmensa zum Musical Isaak auf.

Adonia ist ein deutschlandweites Chorprojekt, bei dem Teenager zwischen 12 und 19 Jahren in halbwöchigen Musikcamps ein Musical einüben, das sie dann in einer viertägigen Kurztournee in mehreren Orten aufführen. 2019 war das Schulzentrum in Bruchhausen-Vilsen das Quartier für die Adoniagruppe, die am 10. April in der Mensa ihre Premierenvorstellung gab.  In Namen des Vilser Kirchengemeinde begrüßte Iris Flentje die ca. 400 Zuschauerinnen und Zuschauer in der Mensa.

„Isaak – So sehr geliebt“ hieß das diesjährige Musical. Im musikalischen Zentrum stand der Adonia-Chor mit Band. Erzählt wurde die biblische Geschichte von Abraham und seinem Sohn Isaak.

Abraham soll in Gottes Auftrag mit seinem Sohn Isaak auf einen Berg ziehen und dort ein Opfer bringen. Abraham ahnt, dass Gott von ihm etwas Ungalubliches verlangen wird, dass er nämlich seinen Sohn opfert. Isaak spürt die Traurigkeit seines Vaters und bohrt nach, was in Abrahams Leben dafür verantwortlich sein kann,  dass der Vater diese Qualitätszeit der gemeinsamen Reise so wenig schätzen kann. Schattenspiele, die antike Reise von Vater und Sohn auf einem Fahrrad und Abraham, der als unbeliebter Migrant in das Land Kanaan kommt: Die Darsteller spielten mit Zeitsprüngen und Anspielungen auf die heutige Zeit.

Eine Reihe der Adonia-Teenager boten souveräne Soloauftritte  oder stellten sich als Cowboy-Tanzgruppe vor.

Zum Glück ging die Geschichte gut aus: Gott verlangt keine unmenschlichen Opfer, so dass Abraham und Isaak unversehrt und vereint nach Hause zurück kehren.

So überzeugte Adonia nun bereits zum fünften Mal in der Mensa in Bruchhausen-Vilsen (Berichte von 2017, 2015 und 2013). Alle Aktiven sind ehrenamtlich im Einsatz: Die Musiker, die Technik und das Organisationsteam – ein beeindruckende Leistung, die die Zuschauer mit stehenden Ovationen belohnten.

Die Einführung von Mareike Hinrichsen-Mohr

April 7, 2019

Nach ihrer Ordination im Februar 2016 endete die Probezeit von Mareike Hinrichsen-Mohr am 7. April 2019 mit einem Festgottesdienst und anschließendem Empfang vor und in der Vilser Sankt Cyriakus Kirche.  Der Gottesdienst begann mit dem Einzug der vereinigten Kirchenvorstände, mehreren befreundeten Pastorinnen, unserem Superintendenten Dr. Jörn-Michael Schröder und natürlich mit Mareike Hinrichsen-Mohr selbst.

 

Die Kantorei und der Posaunenchor verliehen dem Gottesdienst den festlichen Flair. Bei der Einsegnung durch Dr. Schröder assistierten Jenny Döhl, Manuela Halweg, Andrea Odenwald, Peter Schmitz und Florian von Issendorff.

  Nach dem Gottesdienst gab es noch Zeit für Grußworte von Mareikes Kollegen Anja und Florian von Issendorff, Bürgermeister Lars Bierfischer, Claudia Suffner und Pfarrer Mathew Thayil von der katholischen Kirche sowie von Ulrike Thalmann im Namen der Kirchenvorstände.

 

Im Anschluss gab es vor und in der Kirche noch einen Sekt-Empfang mit Häppchen und Zeit für viele Gespräche.

Wir gratulieren Mareike Hinrichsen-Mohr und freuen uns, dass sie mit ihrem Mann David Klosik und ihrer Tochter Mootje bei uns bleiben werden!

Pilgertag in Bruchhausen-Vilsen

März 31, 2019

  Bei strahlendem Frühlingswetter haben wir uns mit einem leckeren Süppchen im Magen, mit geistlichem Input im Herzen und nach einer kleinen Andacht in der Vilser Kirche mit 29 „Eintagspilgern“ am Sonntag Mittag, dem 31. März, auf einen Rundpilgerweg gemacht.

 Die Strecke begann an der St. Cyriakuskirche und folgte dem Mönchswanderweg über Homfeld, an der Klostermühle vorbei.
 Weiter ging es mit einem kleinen Bibelzuspruch für jeden im Schweigen durchs Rutental, bis wir hinter der Wöpser Sandkuhle Pause machten.
Hier konnten wir am idyllischen Waldrand den Blick über die frische Frühlingslandschaft schweifen lassen, das mitgebrachte Butterbrot verzehren und uns im Gespräch näher kommen.
Sehr anregend war es, Menschen kennenzulernen, die sich zu diesem Weg auch von Syke, Nienburg, Bremen und aus der näheren Umgegend zu uns, von der Kirchengemeinde Bruchhausen und Vilsen gesellten.
 Nachdem wir über den Wöpser Kirchweg nach 10,5 km Gesamtwegeslänge wieder an der Vilser Kirche ankamen und den Segen nach der Andacht empfingen, konnten wir müde und zufrieden nach Hause gehen.
Für jeden Teilnehmer gab es eine Rose zum Abschied, die ein liebes Gemeindeglied spendete und ein Kärtchen der Kirchengemeinde Vilsen zum Andenken an diesen schönen Tag.
Der positive Zuspruch ermutigte uns vom Organisationsteam, diesen Tag am 15. September zu wiederholen. Unser Ziel ist es, Pilgertage vor Ort anzubieten, damit wir unsere schöne Landschaft hier genießen können und keine langen Anfahrtswege haben.

Was ist eigentlich der Weltgebetstag?

März 2, 2019

Der Weltgebetstag ist tatsächlich ein weltumspannender Termin, denn an jedem ersten Freitag im März stellen sich die Christinnen eines Landes den über 120 teilnehmenden Ländern in einem Gottesdienst vor: Was ist das für ein Land, in dem sie wohnen? Welche Lieder werden bei uns gesungen? Die Chancen und Probleme von Christen und Nichtchristen im Land werden anhand von persönlichen Erfahrungsberichten nahegebracht.

2019 war Slowenien das Schwerpunktland und die Vilser St. Cyriakus Kirche einer der ungezählten Austragungsorte auf der ganzen Welt:

 Das Vorbereitungsteam hatte für das leibliche Wohl slowenische Rezepte zusammengetragen und gekocht. Vor allem aber war der Altarbereich mit Tischen und Stühlen zu einem Tischgottesdienst vorbereitet worden.

Plakatwände zeigten Hintergründe zu Slowenien und stellten die Personen vor, die sich während des Gottesdienstes mit Erfahrungsberichten zu Wort melden werden.

 

Das Vorbereitungsteam leitete durch den aus Slowenien vorbereiteten Gottesdienstablauf. Viele slowenische Lieder ermöglichten auch einen musikalischen Zugang zu diesem noch jungen Land.

So kamen wir den Mitmenschen in Slowenien ganz nahe: Die vielfältige Landschaft zwischen Adriaküste und Alpengipfel, familiäre Alkoholprobleme, Erinnerungen an Benachteiligungen von Christen während der kommunistischen Herrschaft im Vielvölkerstaat Jugoslawien, aber auch das aktuelle Zusammenleben von Menschen ganz unterschiedlicher Prägung in einem kleinen Land an der Schnittstelle zwischen Mitteleuropa, Balkan, Italien und Ungarn.

Im Anschluss an den Gottesdienst genossen wir dann noch eine Reihe slowenischer Spezialitäten: Wein, Suppen, Nußkranz, Lebkuchen und Weintrauben. Vielen Dank an das Vorbereitungsteam!

Übrigens: Am 7. März 2020 um 19:30 Uhr wird das afrikanische Land Simbabwe den nächsten Weltgebetstag ausrichten. Treffen werden wir uns dann nicht in der St. Cyriakus-Kirche sondern in der katholischen Kirche oder in Bruchhausen, denn der Weltgebetstag ist auch in Bruchhausen-Vilsen ökumenisch.

Stellenausschreibung: Pflege der Außenanlagen (w/m/d)

Februar 23, 2019

 Die Ev.-luth. Kirchengemeinde Vilsen sucht zum nächst möglichen Zeitpunkt eine Krankheitsvertretung für die

Pflege der Außenanlagen (w/m/d)

auf dem Kirchplatz und um das Gemeindehaus am Hohen Kamp herum. Darin sind inbegriffen die Pflege der Anpflanzungen, Rasenmähen, Schneiden von Bäumen und Sträuchern, Reinigung der Wege und Unterstützung der Küsterin.

Die Arbeitszeit beträgt 7 Std./Woche bei weitgehend freier Einteilung. Die Stelle wird tariflich bezahlt nach Stufe 3 TV-L. Eine spätere Festanstellung ist möglich.

Bewerbungen gehen an die Kirchenvorstand (Peter Schmitz: 04252/2415 oder Gerd Schierloh: 04247/397).

Anstehende Highlights

Februar 22, 2019

Am 1. März um 19:30 Uhr gab es einen ökumenischen Weltgebetstag in der Vilser Kirche. Schwerpunktland war in diesem Jahr Slowenien.

Am 15. März steht der letzte kreuz-und-quer-Gottesdienst in diesem Halbjahr an. Das Thema lautet an diesem Abend: „Song of my my life“. Er wird ein musikalischer Abend.

Am 31. März tritt die neu gegründete Pilgergruppe erstmals an die Öffentlichkeit mit einem Pilgertag rund um den Ort.

Am 10. April tritt das Jugendchor-Projekt Adonia wieder in der Mensa der Schule auf. Das diesjährige Musical trägt den vielversprechenden Namen „Isaak – so sehr geliebt.“

Für die erste Julihälfte ist die diesjährige Sommerfreizeit für Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren geplant. Ziel ist in diesem Jahr Frankreich und zum Anmeldeformular geht es hier.

Aber natürlich sind auch die übrigen Termine in der Terminspalte immer eine Teilnahme wert…

Vor, nach und während kreuzundquer

Januar 11, 2019

Am 11. Januar um 19:30 Uhr fand der erste kreuzundquer-Gottesdienst des Jahres statt. Er stand unter dem Thema „Wie Du mir, so ich Dir“.  Unser FSJ’ler Mattis Klotzhuber moderierte zusammen mit Astrid Grundmann. 

Das Anspielteam stellte zwei unterschiedliche „Wie-Du-mir-so-ich-Dir“-Konflikte dar:

Ich schenke dir eine kleine Aufmerksamkeit und muss mich dann ja für dieses Geschenk revanchieren…… und zum anderen den Nachbarschaftskonflikt, der sich am Telefon hochschaukelt.

Pastorin Anja von Issendorff hielt an diesem Abend die Ansprache.

Aber haben Sie sich schon mal gefragt, wie eigentlich ein kreuzundquer-Gottesdienst entsteht?

Einige Wochen vor dem nächsten Gottesdienst trifft sich das Team abends in der Scheune, um das Thema vorzubereiten. Wer macht die Deko? 

 

Wer ist beim nächsten Mal für die Technik verantwortlich?

Vor allem aber geht es uns um die inhaltliche Planung: „Wie-Du-mir-so-ich-Dir“, ist das eigentlich im Guten oder im Bösen gemeint?

Meistens ist es Kristina, die die Ergebnisse der Vorbereitung protokolliert und an alle verteilt :). Dann wissen alle, was zu tun ist.

Der Aufbau für den anstehenden Freitag-kreuzundquer beginnt meist schon am Montag, wenn das Musikteam probt und die Technik dafür bereit stehen muss. Auch das Deko-Team ist bereits mit Vorlauf aktiv und das Intro wird vorbereitet.

Aber natürlich ist auch am Freitag noch einiges vorzubereiten. Trotzdem ist es uns wichtig, dass wir uns eine halbe Stunde vor dem Beginn noch in die Gebetsecke der Kirche zurückziehen, um einen gemeinsamen geistlichen Einstieg zu haben.

Na, und dann kann es losgehen!

… wenn die kreuzundquer-Besucher die Kirche verlassen haben, dann muss noch abgebaut werden:

Der Teppich ist aufzurollen, die Mikros kommen in den Schrank zurück und die Leinwand wird wieder zurück geklappt.  Wichtig: Der weitgehend abgeräumte Schnittchentisch zeigt, dass auch immer wieder  Zeit zum Klönen und Entspannen da war – schließlich sind wir ja alle ehrenamtlich engagiert. Außerdem folgen auch die Mitarbeiter natürlich gerne der Einladung in die Scheune, um den Abend gemütlich miteinander ausklingen zu lassen.

Aber auch das ist es noch nicht ganz gewesen: Das nächste Vorbereitungstreffen beginnt mit einem Rückblick auf den vergangenen Gottesdienst:

Wir hoffen, es hat Ihnen gut gefallen! Und falls Sie wollen, dann sind Sie natürlich gerne zum Mitmachen eingeladen!


Gottesdienste in der Weihnachtszeit

November 26, 2018

Unsere vielfältigen Angebote von Heilig Abend bis zum Abschied von der Krippe:

Einweihung des Bestattungshains

November 25, 2018

Im Anschluss an den Vilser Gottesdienst zum Ewigkeitssonntag am 25.11.2018 luden der Friedhofsausschuss und Pastor Florian von Issendorff zur Einweihung des Bestattungshains ein. Der Bestattungshain erweitert das Friedhofsgelände in Richtung Wiehe. Am Eingang des Wäldchens versammelte sich eine große Gruppe von Gottesdienstbesuchern bei typischem Novemberwetter. Der Posaunenchor begleitete die Lieder während der Andacht.

   Florian von Issendorff weihte die neue Begräbnisstätte mit einem Segen ein. Davor erläuterte Hanna Klautmann als Vorsitzende des Friedhofsausschusses die Planungen und die Regeln des Bestattungshains als Antwort auf die sich ändernde Bestattungskultur:

 „Hier im Wäldchen werden also ab Morgen ausschließlich Urnenbestattungen stattfinden können. Unser Friedhof, und somit auch dieser Hain, sind offen für alle Konfessionen und ebenso auch für konfessionslose Begräbnisse. Wir haben hier in Vilsen das große Glück, dass unser Friedhof eine so wunderbare Lage hat und hier ans Vilser Holz grenzt. (…)

 Sie sehen im mittleren Rund  ein schmiedeeisernes Kreuz. Dieses Kreuz stand schon über hundert Jahre auf einer jetzt schon lange aufgelassenen Grabstelle. Wir vom Kirchenvorstand haben es aufarbeiten lassen und nun steht es als Zeichen hier im Wald, das auch in diesem Teil des Friedhofs unter dem Segen Gottes beerdigt wird.

Die Namen der Verstorbenen werden an einer Stele angebracht. Im Umfeld dieser Stele sind die Urnen dann beigesetzt. Es werden Reihenbestattungen, das heißt : man kann sich keinen bestimmten Baum aussuchen um an diesem bestattet zu werden. Ebenfalls kann man sich keinen Platz reservieren lassen, dafür ist unser Wäldchen dann doch nicht ausreichend.

 Blumenschmuck kann am Fuße der  Stele abgelegt werden und nicht im Wald an der Bestattungsstelle, damit der natürliche Charakter des Waldes erhalten bleibt. Dieses soll ein Waldstück bleiben  und wird daher nicht aufwendig gepflegt. Natürlich soll der Weg immer zugänglich bleiben und totes Holz wird ebenfalls entfernt, damit von den Bäumen keine Gefahr ausgeht.“

Hanna Klautmann

Tafeltheater führt „Bis zum Horizont und weiter“ auf

Oktober 28, 2018

Die Bretter, die die Welt bedeuten, befanden sich am 28. Oktober im Vilser Gemeindehaus Am Hohen Kamp: Das Tafeltheater führte das Stück „Bis zum Horizont und weiter“ auf. Unter der Leitung von Vera und Peter Henze ging es dabei um die Frage „Was ist ein gutes Leben?“

Das Gemeindehaus war bis auf den letzten Platz gefüllt und die Zuschauer waren von der Intensität des Stückes so begeistert, dass sie den Laienschauspielern mit Standing Ovations dankten.

 Ein besonderer Gast war an diesem Nachmittag unser Landesbischof Ralf Meister (dritter von links), der das Tafeltheater schon in der Vorjahren mehrfach besucht hat.

Gruppen

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Gottesdienste

Die Kirchengemeinden Bruchhausen und Vilsen haben ein buntes Programm an verschiedenen Gottesdiensten. Neugierig? Hier geht es zur Übersicht
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Sprüche und Gebete

Besondere Wegmarken im Leben verdienen einen persönlichen Zuspruch. Hier gibt es Vorschläge für Tauf,- Konfirmations- und Trausprüche!
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