Sommerfreizeit 2018 in Italien

Juli 27, 2018

 Mit Gott unterwegs – die 57 Jugendlichen und das Team der Sommerfreizeit in Italien

Für zwei Wochen waren 57 Jugendliche und ihre Teamer auf der großen Sommerfreizeit der Kirchengemeinden Bruchhausen und Vilsen in Italien. Das Ziel war ein idyllisch gelegenes Haus in der Toskana. Die Jugendlichen erlebten eine intensive Gemeinschaft bei Spielen, Andachten, Kleingruppen, am Pool, den Ausflügen nach Pisa und Florenz sowie weiteren Aktivitäten. 

 Und natürlich wurde gefeiert: Abschlussparty am letzten Abend

„Wir werden so viel mitnehmen: Die Gemeinschaft, das Singen, der Spaß – all das bleibt uns auch, wenn wir wieder zu Hause sind!“, beschreibt es ein Teamer am Ende der Freizeit in der Abendandacht. Erschöpft, vor allem aber glücklich und dankbar ist die Gruppe am 26. Juli nach Bruchhausen zurück gekehrt. „Das Besondere an unser Sommerfreizeit ist zum einen, dass sie vor Ort von den Gemeinden selbst für die Jugendlichen organisiert wird – diesen logistischen und finanziellen Aufwand muten sich heute nur noch wenige Gemeinden zu“, sagt Pastor Florian von Issendorff, der für die Organisation zuständig ist. Aber der Aufwand lohnt sich. Jedes Mal sind die Plätze schnell ausgebucht. „Das Besondere ist aber auch zum andern, dass die Sommerfreizeit ein ganz wichtiger Baustein unserer Jugendarbeit ist und dass der Glaube eine zentrale Rolle spielt“, ergänzt seine Frau, Pastorin Anja von Issendorff, die die Freizeit geleitet hat. „Die Freizeit ist eine geistliche Gemeinschaft auf Zeit. Hier erleben die Jugendlichen etwas, was sie in ihrem Alltag kaum erfahren: Mit Gott unterwegs sein!“, so die Theologin. 

 In den Kleingruppen wurde diskutiert, Spaß gehabt und sich über den Glauben ausgetauscht

Der Höhepunkt der Freizeit war ein von den Jugendlichen gestalteter Abendmahlsgottesdienst am Berghang mit Blick in die Weite der Toskana. Die Sommerfreizeit zeichnet sich auch dadurch aus, dass möglichst vielen Jugendlichen die Teilnahme ermöglichen werden soll – auch denen, die sich eine solche Freizeit finanziell nicht leisten können. Die Kirchengemeinden danken darum dem Kirchenkreis, dem Landesjugendpfarramt, dem Landkreis und der Samtgemeinde für die Zuschüsse. Darüber hinaus sind die Kirchengemeinden aber auch immer auf Spenden angewiesen. In diesem Jahr wurde die Sommerfreizeit vor allem durch den Verein „Andere Zeiten e.V.“ aus Hamburg großzügig unterstützt, der die Sommerfreizeit durch seine Spende als besonderes missionarisches Projekt würdigte.

 Die Jugendlichen bei der Abschiedsrunde vor dem Brokser Gemeindehaus.

Ökumenischer Festgottesdienst zum Klosterjubiläum

Juli 10, 2018

Am Sonntag, dem 8. Juli, wurde ein großer ökumenischer Festgottesdienst auf dem Heiligenberg gefeiert. Anlass waren die Feiern zum 800-jährigen Klosterjubiläum. 

 Auf dem Festzelt hatten sich dazu über 300 Gottesdienstbesucher eingefunden. In der Predigt sprachen Domkapitular Ulrich Beckwermert vom Bistum Osnabrück und Regionalbischöfin Dr. Birgit Klostermeier vom Sprengel Osnabrück über die Bedeutung solcher „heiliger Orte“ wie dem Heiligenberg. „Orte haben in unserem Leben immer eine besondere Bedeutung,“ sagte die Regionalbischöfin. „Welche Orte sind das in Ihrem Leben?“ Auch der Glaube brauche besondere Orte, wie damals den Heiligenberg für die Stiftsherren, so die Regionalbischöfin weiter. Domkapitular Ulrich Beckwermert betonte angesichts der Tatsache, dass vom ehemaligen Kloster fast nichts mehr übrig ist, dass die Kirche sich auf das Bleibende konzentrieren solle. „Es gibt eine Zeit des Aufbaus in der Kirche, aber auch des Abrisses,“ so der katholische Geistliche. Das Wissen aber um das Bleibende lässt hoffnungsvoll in die Zukunft schauen. Der Generalabt des Prämonstratenserordens aus Rom, Thomas Handgrätinger, berichtete über die Anfänge des Klosters und seines Ordens. Und er versuchte, die besondere Spiritualität der Prämonstratenser ins Heute zu übersetzen: „Im Gewöhnlichen außergewöhnlich sein“, das habe die Stiftsherren damals angetrieben und das kann auch für die Menschen von heute Ansporn sein, Gott näher zu kommen. Am Gottesdienst nahmen zudem Pastoren der katholischen und der evangelischen Gemeinden teil. 

 Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst von einer Schola aus Twistringen unter der Leitung von Regionalkantor Johannes Schäfer und von Posaunenchören aus der Region unter der Leitung von Jörg Schäfer. „Ich habe viele positive Rückmeldungen zu diesem ganz besonderen Gottesdienst gehört“, fasst Pastor Florian von Issendorff die Reaktionen der Besucher zusammen. Er hat auch am Gottesdienst mitgewirkt. „Persönlich bin ich besonders über das tolle ökumenische Miteinander in unserer Region dankbar, wofür dieser Gottesdienst auch wieder ein starkes Zeichen war“, so Florian von Issendorff.

 Domkapitular Ulrich Beckwermert vom Bistum Osnabrück, Pfarrer Peter Grunwaldt, Pastor Florian von Issendorff, Generalabt Thomas Handgrätinger OPraem aus Rom, Landessuperintendentin Dr. Birgit Klostermeier und Pastorin Meike Müller gestalteten den Festgottesdienst

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